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Katharine Houghton Hepburn (* 12. Mai 1907 in Hartford, Connecticut; † 29. Juni 2003 in Old Saybrook, Connecticut) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie wurde viermal mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet und ist damit Rekord-Oscarpreisträgerin in den Schauspielerkategorien. Das American Film Institute wählte sie zur größten amerikanischen Filmschauspielerin der Geschichte.

Nach einer Theaterlaufbahn in den 1920er-Jahren wechselte die aufstrebende Schauspielerin nach Hollywood, wo sie bald für Morgenrot des Ruhms (1933) ihren ersten Oscar erhielt. Eine Reihe kommerzieller Misserfolge wie Leoparden küßt man nicht brachten ihr Ende der 1930er-Jahre den Ruf eines „Kassengifts“, was ihre Filmkarriere in Gefahr brachte. Die von ihr selbst initiierte Komödie Die Nacht vor der Hochzeit erwies sich 1940 als glanzvolles Comeback. In den folgenden Jahrzehnten zählte Hepburn für Publikum und Kritiker durch Filme wie African Queen zu den führenden Hollywood-Stars. Sie spielte mit Legenden wie Cary Grant und James Stewart, aber vor allem Spencer Tracy, mit dem sie zwischen 1941 und 1967 insgesamt neun Filme drehte und der auch privat ihr Partner war. Trotz ihrer Filmkarriere stand sie weiterhin regelmäßig auf Theaterbühnen und war stets auf der Suche nach anspruchsvollen Charakterrollen. Im fortgeschrittenen Alter erhielt sie ihre drei weiteren Oscars für die Hauptrollen in Rat mal, wer zum Essen kommt (1967), Der Löwe im Winter (1968) und Am goldenen See (1981). Sie blieb bis Mitte der 1990er-Jahre als Schauspielerin tätig.

Bekannt wurde Hepburn vor allem für ihre oftmals intelligenten und eigenwilligen Leinwandfiguren. Passend dazu bevorzugte sie Hosen, was zu der damaligen Zeit für Frauen außergewöhnlich war. Durch ihr Rollenprofil und auch ihre private Person wurde sie zu einer Ikone der Emanzipation und der „modernen Frau“.

Filmografie

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Literatur

  • 1987 veröffentlichte Katharine Hepburn das Buch The Making of The African Queen, Or, How I Went to Africa with Bogart, Bacall, and Huston and Almost Lost My Mind (African Queen, oder wie ich mit Bogart, Bacall und Huston nach Afrika fuhr und beinahe den Verstand verlor).
  • 1991 erschien ihre Autografie Me – Stories of my life / Ich: – Geschichten meines Lebens. Heyne, München 1995, ISBN 3-453-08640-6.
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