Koji Sato ist ein Tontechniker, der mit Junko verheiratet ist, einer Kellnerin, die mit medialen Fähigkeiten gesegnet ist. Junko beteiligt sich an der polizeilichen Suche nach einem jungen Mädchen, das von einem geistesgestörten Ex-Cop entführt wurde – auch weil sie ihre hellseherischen Fähigkeiten gerne einer breiteren Öffentlichkeit beweisen möchte. Doch durch einen bizarren Zufall entkommt das Mädchen ihrem Entführer und flüchtet in Kojis Ausrüstungskoffer, ohne dass er etwas davon mitbekommt.

Als das Paar das bewusstlose Kind bei sich zu Hause entdeckt, schmieden sie einen Plan, um es zunächst versteckt zu halten, während Junko nach und nach die Polizei zu ihr führt. Damit wollen sie auch sicherstellen, dass sie nicht fälschlicherweise für die Entführung verantwortlich gemacht werden.
Der Plan geht jedoch schnell schief, und ein Unfall führt zum Tod des Kindes. Danach müssen Koji und Junko versuchen, ihre Beteiligung am Tod des Mädchens zu verbergen, während sie von ihrem wütenden Geist verfolgt werden.


„Seance - Das Grauen“ wurde für das Fernsehen produziert sieht aber auch im Kino ansprechend aus – was die Fans des Kultregisseurs erfreute. Der Film glänzt durch unvorhersehbare Handlungen und surreale Momente, die eine beklemmende Atmosphäre erzeugen.
Es genügt zu sagen, dass der Film zwar nicht so beeindruckend ist wie sein Meisterwerk „Cure“ (1997), aber es ist sicherlich besser als die meisten der neueren japanischen sowie internationalen Horrorfilme.