Ein Katastrophenfilm ist ein Filmgenre, das eine drohende oder bereits eingetretene Katastrophe zum Thema hat und als Haupthandlungselement dient. Solche Katastrophen können Naturkatastrophen, Unfälle, militärische/terroristische Angriffe oder globale Katastrophen wie eine Pandemie sein. Diese Filme sind ein Subgenre des Actionfilms und zeigen in der Regel einen gewissen Grad an Vorbereitung, die Katastrophe selbst und manchmal auch die Folgen, meist aus der Sicht einzelner Personen oder ihrer Familien oder der Überlebenstaktik verschiedener Menschen.
Diese Filme zeichnen sich häufig durch eine große Anzahl von Schauspielern und mehrere Handlungsstränge aus, wobei der Schwerpunkt auf den Versuchen der Figuren liegt, die Katastrophe und ihre Folgen abzuwenden, zu entkommen oder zu bewältigen. Besonders bekannt wurde das Genre in den 1970er Jahren mit der Veröffentlichung von Filmen wie Airport (1970), gefolgt von The Poseidon Adventure (1972), Earthquake (1974) und The Towering Inferno (1974).
Die Darsteller sind in der Regel bekannte Charakterdarsteller. Sobald die Katastrophe im Film beginnt, werden die Figuren in der Regel mit menschlichen Schwächen konfrontiert, verlieben sich vielleicht ineinander oder finden einen Bösewicht, dem sie die Schuld geben. In den Filmen gibt es in der Regel einen ausdauernden Helden oder eine Heldin (Charlton Heston, Steve McQueen usw.), der/die den Kampf gegen die Bedrohung anführt; in vielen Fällen sind die „bösen“ oder „egoistischen“ Personen die ersten, die der Katastrophe zum Opfer fallen. Das Genre erlebte in den 1990er Jahren eine Erneuerung, die durch computergenerierte Bilder und größere Studiobudgets begünstigt wurde, die ein größeres Spektakel ermöglichten, und gipfelte 1997 in James Camerons Titanic, einem Kino-Phänomen.
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