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Horst Gentzen (1930 - 1985) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.

Inhaltsverzeichnis

  1. Leben
  2. Filmografie
  3. Literatur

Leben

Horst Gentzen (* 14. März 1930 in Berlin) nahm zwischen 1946 und 1949 Schauspielunterricht in der Schule von Leonore Ehn in Berlin. Bereits 1946 gab er sein Theaterdebüt als kleiner Heizer in Marcel Pagnols "Der goldene Anker" im Schlosspark-Theater in Berlin, wo er auch von 1946 bis 1948 sein erstes Bühnenengagement erhielt. Ab 1949 spielte er für 2 Jahre mit Lil Dagover in einem Tourneetheater.

Ab 1947 wirkte er im Film auch bei den DEFA-Produktionen im Ostteil der Stadt mit, so auch in "Einmal ist keinmal" unter der Regie von Konrad Wolf und in Slatan Dudows Filmdrama "Unser täglich Brot".

Daneben spielte er im Westen in einigen Komödien des Regisseurs und Kabarettisten Hans Deppe, aber auch in "Endstation Liebe" (nach der Vorlage von Will Tremper).

Ab den 60er Jahren wurden die Film- und Fernsehauftritte rar. Stattdessen verlagerte er seinen künstlerischen Schwerpunkt von Bühne und Film immer mehr auf einen anderen darstellerischen Bereich, die Arbeit als Sprecher (u.a. Radioproduktionen des RIAS sowie Synchronisation ausländischer Filme).

Durch seine hohe, zuweilen kieksende Stimme war er prädestiniert für komödiantische Rollen und ist einem breiten Publikum vor allem als deutscher Standardsprecher von Jerry Lewis sowie als Stimme von Kermit dem Frosch aus der Muppet Show (in der Sesamstraße wurde Kermit von Andreas von der Meden gesprochen) bekannt.

Einen seiner größten Erfolge erzielte er als Synchronsprecher von Mr. Kidd (einen tuntigen Killer) im 7. James-Bond-Film 1971 (Diamantenfieber).

Horst Gentzen starb am 9. August 1985 in seiner Heimatstadt Berlin an einer Leberzirrhose.

Filmografie

Literatur

 

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