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Chris Sarandon (* 1942) ist ein amerikanischer Schauspieler. Am bekanntesten ist er für seine Rollen als Jerry Dandrige in "Die rabenschwarze Nacht – Fright Night" (1985), Prinz Humperdinck in "Die Braut des Prinzen" (1987), Detective Mike Norris in "Chucky – Die Mörderpuppe" (1988) und Jack Skellington in The Nightmare Before Christmas (1993). Für seine Rolle als Leon Shermer in "Hundstage" (1975) wurde er für den Academy Award als bester Nebendarsteller nominiert.

Inhaltsverzeichnis

  1. Leben
  2. Karriere
  3. Privates
  4. Filmografie

Leben

Christopher „Chris“ Sarandon wurde am 24. Juli 1942 in Beckley, West Virginia, als Sohn des Gastronomen Chris Sarandon und Cliffie (geb. Cardullias) geboren und wuchs dort auf. Sein Vater, dessen Nachname ursprünglich "Sarondonedes" lautete, wurde in Istanbul, Türkei, geboren und ist (genau wie seine seine Mutter) griechischer Abstammung.

Sarandon machte seinen Abschluss an der Woodrow Wilson High School in Beckley. An der West Virginia University erwarb er einen Abschluss in Sprachwissenschaften. Seinen Master-Abschluss in Theaterwissenschaften machte er an der Catholic University of America (CUA) in Washington, D.C.

Karriere

Nach seinem Abschluss ging er mit zahlreichen Improvisationstheatergruppen auf Tournee und engagierte sich stark im regionalen Theater. 1965 gab er sein professionelles Debüt in dem Stück "The Rose Tattoo". 1968 zog Sarandon nach New York City, wo er seine erste Fernsehrolle als Dr. Tom Halverson in der Serie "Springfield Story" erhielt. Er trat in den Fernsehfilmen "The Satan Murders" (1974) und "Bluff am Donnerstag" auf, bevor er die Rolle in "Hundstage" (1975) erhielt.

Sarandon spielte in verschiedenen Broadway-Stücken mit und trat bei zahlreichen Shakespeare- und George-Bernard-Shaw-Festivals auf.

Um nicht in Schurkenrollen gepresst zu werden, nahm Sarandon in den folgenden Jahren verschiedene Rollen anderer Art an und spielte die Titelrolle in dem Fernsehfilm "Der Tag, an dem Christus starb" (1980). Er spielte neben Dennis Hopper in dem Film "Das Osterman Weekend" (1983), der auf dem gleichnamigen Roman von Robert Ludlum basierte, und spielte neben Goldie Hawn in dem Film "Protocol – Alles tanzt nach meiner Pfeife" (1984). Es folgte ein weiterer Mainstream-Erfolg als Vampir von nebenan in dem Horrorfilm "Die rabenschwarze Nacht – Fright Night" (1985).

Er hatte weitere Rollen in bekannten Serien wie "Star Trek: Deep Space Nine" (1994), "Emergency Room – Die Notaufnahme" (2000–2002), "Für alle Fälle" Amy (2002).

Privates

Sarandon war dreimal verheiratet: 1967 heiratete er die Schauspielerin Susan Sarandon (u.a. "The Rocky Horror Picture Show", "Thelma & Louise", "Annies Männer", "Dead Man Walking – Sein letzter Gang"). Die beiden lernten sich kennen, als sie gemeinsam die Katholische Universität von Amerika in Washington, D.C., besuchten. Die Ehe dauerte zwölf Jahre; 1979 ließ sich das Paar scheiden.

Nach der Scheidung von Susan heiratete er 1980 seine zweite Frau, das Model Lisa Ann Cooper. Das Paar hatte zwei Töchter und einen Sohn: Stephanie (geboren 1982), Alexis (geboren 1984) und Michael (geboren 1988). Nach neun Jahren wurde die Ehe 1989 geschieden.

1994 heiratete er seine dritte Frau, die Schauspielerin und Sängerin Joanna Gleason. Das Paar lernte sich 1991 bei einem Auftritt in dem kurzlebigen Broadway-Musical Nick & Nora kennen; 1998 kehrten sie in "Thorn and Bloom" gemeinsam auf die Bühne zurück. Sie wirkten auch in mehreren, teils recht unbekannten Filmen zusammen: darunter "Road Ends", "Edie & Pen", "Let the Devil Wear Black" und "American Perfekt".

Filmografie

 

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