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Kirk Douglas (* 9. Dezember 1916 als Issur Danielowitsch Demsky in Amsterdam, New York; † 5. Februar 2020 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Schriftsteller. In den 1950er und 1960er Jahren zählte er zu den führenden Hollywood-Stars und war oft in Western und Abenteuerfilmen zu sehen. Meist pflegte er das Image des harten Mannes mit starker maskuliner Ausstrahlung, spielte aber auch zerbrechliche Charaktere. Douglas gehörte zu den wandlungsfähigsten Stars Hollywoods. Privat gehörte er zu den eher liberalen Vertretern seines Faches. Mehrfach zeigt sich das auch in der Wahl seiner Filmrollen, wobei er diese Filme oft auch selbst produzierte, etwa Wege zum Ruhm (1957) und Spartacus (1960), seiner bekanntesten Rolle. Douglas sah sich, auch aufgrund seiner russisch-jüdischen Herkunft, trotz aller Erfolge zeitlebens als Außenseiter in Hollywood. Er war der Vater des Schauspielers Michael Douglas und des Filmproduzenten Joel Douglas.

Filmografie

Auszeichnungen

  • 1949: Golden Apple Award als kooperativster Schauspieler
  • 1956: New York Film Critics Circle Award als bester Hauptdarsteller für Vincent van Gogh
  • 1957: Golden Globe Award als bester Hauptdarsteller für Vincent van Gogh
  • 1957: Premio Sant Jordi für Die Gaukler
  • 1958: San Sebastián International Film Festival: Zulueta-Preis für Die Wikinger
  • 1968: Cecil B. DeMille Award für sein Lebenswerk
  • 1980: César-Ehrenpreis
  • 1981: Presidential Medal of Freedom
  • 1985: Ehrenlegion
  • 1987: Goldene Kamera für sein Lebenswerk
  • 1988: National Board of Review: NBR Award für das Lebenswerk
  • 1991: AFI Life Achievement Award des American Film Institute
  • 1994: Kennedy-Preis
  • 1994: ShoWest Convention: Preis für das Lebenswerk
  • 1997: Hollywood Film Festival: Preis für das Lebenswerk
  • 1998: Screen Actors Guild Awards: Screen Actors Guild Life Achievement Award
  • 2000: Wine Country Film Festival Preis für das Lebenswerk
  • 2001: National Medal of Arts
  • 2001: Goldener Ehrenbär der Berlinale für das Lebenswerk
  • 2001: PGA Golden Laurel Awards: Milestone Award
  • 2005: Palm Springs International Film Festival: Preis für das Lebenswerk
  • Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (6263 Hollywood Blvd.)
  • 2016: Teddy-Kollek-Preis des Jüdischen Weltkongresses (JWC) für sein Engagement für die jüdische Kultur
  • Literatur

  • Roland Lacourbe: Kirk Douglas. Seine Filme – sein Leben. Heyne, München 1985, ISBN 3-453-86088-8.
  • Peter Bogdanovich im Gespräch mit Kirk Douglas: Romantik beginnt mit 80. Süddeutsche Zeitung Magazin 34/2008.
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