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Manfred Krug (* 8. Februar 1937 in Duisburg; † 21. Oktober 2016 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler, Sänger und Schriftsteller. Als Pseudonyme verwendete er zu DDR-Zeiten Clemens Kerber (als Liedtexter) und Isa Karfunkelstein (als Interviewer seiner selbst).

Filmografie

Auszeichnungen

  • 1962: Heinrich-Greif-Preis I. Klasse für Auf der Sonnenseite im Kollektiv
  • 1963: Erich-Weinert-Medaille für Beschreibung eines Sommers mit Christel Bodenstein
  • 1968: Nationalpreis der DDR I. Klasse für Wege übers Land im Kollektiv
  • 1971: Nationalpreis der DDR II. Klasse
  • 1972: Ehrende Anerkennung beim Filmfestival der Werktätigen der ČSSR für Die gestohlene Schlacht
  • 1973: Verdienstmedaille der DDR
  • 1979: Goldene Europa der Europawelle Saar
  • 1984: Goldener Bambi
  • 1986: Goldener Gong für Liebling Kreuzberg
  • 1987: Adolf-Grimme-Preis mit Gold für die 3. Folge von Liebling Kreuzberg (zusammen mit Jurek Becker und Heinz Schirk)
  • 1988: Adolf-Grimme-Preis mit Silber für die gesamte Serie Liebling Kreuzberg (zusammen mit Jurek Becker und Heinz Schirk)
  • 1990: Goldene Kamera
  • 1990: Bayerischer Fernsehpreis für die Fernsehserie Liebling Kreuzberg (SFB/NDR/WDR), zusammen mit Jurek Becker und Werner Masten
  • 2001: Goldene Kamera (Leserwahl zum beliebtesten Tatort-Kommissar), zusammen mit Charles Brauer, Götz George und Eberhard Feik
  • 2006: Platin-Romy für das Lebenswerk
  • 2010: Goldener Ochse beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern
  • 2013: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
  • 2015: Europäischer Kulturpreis für das künstlerische Lebenswerk
  • 2016: Paula: Preis des Progress Film-Verleih für Künstler, die ihre Karriere in der DEFA begannen und sich um den gesamtdeutschen Film verdient gemacht haben
  • Literatur

  • Kurzbiografie zu: Krug, Manfred. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 1. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
  • Manfred Haedler: Manfred Krug. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Ost-Berlin, 1972, DNB 573630631.
  • Berndt Schulz: Manfred Krug – Porträt eines Sängers und Schauspielers. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 1989, ISBN 978-3-404-61165-2.
  • Heiko R. Blum: Manfred Krug – Sein Leben – seine Filme. Heyne Verlag, München 1993, ISBN 978-3-453-06549-9.
  • Almut Oetjen, Holger Wacker: Tatort – Swinging Cops – Manfred Krug & Charles Brauer – Ein Fanbuch. Henschel-Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-89487-318-3.
  • Christian Pundt: Mord beim NDR: Tatort mit Manfred Krug und Charles Brauer (= Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte; Band 15; Magisterarbeit). Lit Verlag, Münster, Hamburg, London 2002, ISBN 3-8258-6388-3.
  • Gottfried Fischborn: Soziales Drama – Noch nicht bühnenreif. Besuch im Hause Krug. Die Funktionäre (Interessen und Strategien I). Die Künstler (Interessen und Strategien II). In: Gottfried Fischborn: Politische Kultur und Theatralität. Aufsätze, Essays, Publizistik. Lang, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-631-63251-2, S. 67 ff.
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