Ein tiefgründiges Drama über das Leben in Ungarn nach dem 2. Weltkrieg bis zum Aufstand gegen die Russen 1956. Die Hauptfigur ist ein Geschäftsmann, der sich nach dem Krieg mit den neuen Machthabern arrangiert hat. Er häuft um seiner persönlichen, materiellen Sicherheit Geld und Gold an. Zudem avanciert er zum Leiter des Schwarzmarktes in Budapest. Er glaubt, dass er alles und jeden kaufen kann.
Während des Aufstandes 1956 muss er erkennen, dass es wichtigere Werte gibt und er muss einsehen, dass er mit seinem Vermögen das Leben nicht kaufen kann.


Mit visuellem Einfallsreichtum gedrehter Film, der in seiner Darstellung der Geschichte bewusst privat bleibt und dadurch die offizielle Geschichtsschreibung konterkariert.

Die Besetzung besteht aus einigen der fähigsten ungarischen Schauspieler. Die Geschichte spielt im achten Bezirk von Budapest und konzentriert sich auf den Marktplatz auf dem Teleki-Platz, der immer noch in Betrieb ist.
Es handelt sich heute um eine der sozial vielfältigsten und buntesten Gegenden des Budapester Zentrums. Historisch entwickelte sich der Platz seit 1805, und wird seit 1873 als Teleki-László-Platz bezeichnet (benannt nach einem Staatsmann, der für seine offenen, fortschrittlichen Ansichten bekannt war).

Der Film enthält einige Archivaufnahmen von echten Kämpfen während des Ungarischen Volksaufstand [„Revolution von 56“ oder „Oktoberrevolution“].