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Matt Stone (* 1971) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur. Er ist bekannt als Schöpfer der Fernsehserie "South Park" (1997 – heute) sowie des Musicals "The Book of Mormon" (2011) die er zusammen mit seinem Freund Trey Parker produziert.

Inhaltsverzeichnis

  1. Leben
  2. Karriere
  3. Privates
  4. Filmografie
  5. Literatur

Leben

Matthew „Matt“ Richard Stone wurde am 26. Mai 1971 in Houston (Texas) als Sohn des Wirtschaftsprofessors Gerald Whitney Stone und von Sheila Lois (Belasco) geboren. Er ist väterlicherseits irisch-amerikanischer und mütterlicherseits jüdischer Abstammung. Die South-Park-Figuren Gerald und Sheila Broflovski wurden nach ihnen benannt. Stone und seine jüngere Schwester Rachel wuchsen in Littleton, Colorado, einem Vorort von Denver, auf, wo sie die Heritage High School besuchten.

Er besuchte die University of Colorado Boulder. Sein Vater war besorgt, dass er "ein Musiker und ein Penner" werden würde, also bestand er darauf, dass sein Sohn etwas "Praktisches" studiert. Sie einigten sich darauf, dass Matt sowohl Mathematik als auch Film studieren sollte. Stone schloss sein Studium 1993 mit einem Bachelor of Arts in den beiden Hauptfächern ab.

Er lernte dort auch Trey Parker kennen. Beide verbrachten viel Zeit mit ihrem ersten großen Film, "Cannibal! The Musical" (1996), weswegen Parker keinen College-Abschluss erreichte.

Im Jahre 1996 gründete er zusammen mit Trey Parker die Band DVDA. Er als Schlagzeuger tätig und spielte zusammen mit den anderen Bandmitgliedern viele Musikstücke ein, die in bekannten Werken wie "Orgazmo" oder "Hier kommt Bush!" sowie in der Fernsehserie "South Park" Verwendung fanden.

Karriere

David Zucker, der ein Fan von "Cannibal!" war, wandte sich an das Duo, um einen 15-minütigen Kurzfilm für Seagram zu produzieren, der auf einer Party anlässlich der Übernahme der Universal Studios gezeigt werden sollte. Aufgrund eines Missverständnisses improvisierten Parker und Stone einen Großteil des Films eine Stunde vor dem Dreh und gestalteten ihn als Parodie auf Lehrvideos aus den 1950er Jahren. Das Ergebnis, "Your Studio and You", zeigt zahlreiche Berühmtheiten, darunter Sylvester Stallone, Demi Moore und Steven Spielberg.

"Aus der Erfahrung, diesen Film zu machen, könnte man wahrscheinlich einen Spielfilm machen, denn es waren nur zwei Typen vom College, die plötzlich bei Steven Spielberg Regie führten", bemerkte Parker später und merkte an, dass die Erfahrung für die beiden schwierig war.

Die Pilotfolge von "South Park" wurde mit einem Budget von 300.000 Dollar gedreht, und dauerte etwa 3 Monate. Die Animation fand in einem kleinen Raum der Celluloid Studios in Denver, Colorado, im Sommer 1996 statt. Ähnlich wie die Weihnachtskurzfilme von Parker und Stone wurde der ursprüngliche Pilotfilm ausschließlich mit traditionellen Stop-Motion-Animationstechniken aus Papierschnitt animiert. Die Idee für die Stadt South Park stammte aus dem realen gleichnamigen Becken in Colorado, in dem nach Angaben der Macher eine Menge Folklore und Nachrichtenberichte über "Rinderverstümmelungen und UFO- und Bigfoot-Sichtungen" entstanden.

"South Park" feierte seine Premiere im August 1997 und wurde sofort zu einer der beliebtesten Sendungen im Kabelfernsehen, die im Durchschnitt zwischen 3,5 und 5,5 Millionen Zuschauer erreichte. Die Sendung verwandelte den damals noch jungen Sender Comedy Central fast über Nacht in eine zentralen Player der Kabelindustrie. Zu dieser Zeit hatte das Kabelnetz nur 21 Millionen Abonnenten, Comedy Central vermarktete die Show vor ihrem Start aggressiv und bezeichnete sie als den Grund, warum sie den V-Chip erfunden haben. Die daraus resultierende Begeisterung führte dazu, dass der Sender schätzungsweise 30 Millionen Dollar allein mit dem Verkauf von T-Shirts verdiente, noch bevor die erste Folge überhaupt ausgestrahlt wurde.

Aufgrund des Erfolgs der ersten sechs Episoden der Serie forderte Comedy Central sieben weitere an; die erste Staffel wurde im Februar 1998 abgeschlossen.

In "South Park" wurde der Charakter Kyle Broflovski Matt Stone nachempfunden. Weitere Projekte in Zusammenarbeit mit Parker sind mehrere Spielfilme, u. a. die Polit-Satire "Team America: World Police" (2004), ein Marionettenfilm, und die SitCom "Hier kommt Bush!" (2001).

Stones und Parkers satirische Arbeiten zeichnen sich durch das Brechen von Tabus und den Verzicht auf politische Korrektheit aus. Neben Persönlichkeiten aus Politik und Showbusiness werden religiöse Figuren und Randgruppen oder Minderheiten der USA parodiert.

Privates

Stone lernte 2001 Angela Howard kennen, eine Mitarbeiterin von Comedy Central, und kurz darauf begannen sie eine Beziehung. Sie heirateten 2008 und haben 2 gemeinsame Kinder. Stone und seine Familie leben in Venice, Los Angeles.

Stone hat sich selbst als ethnisch jüdisch bezeichnet, da seine Mutter Jüdin ist. Er ist Atheist. Zu seinen politischen Ansichten sagte Stone 2001: "Ich hasse die Konservativen, und ich hasse die Liberalen." Im Jahr 2006 bezeichnete sich Stone als Libertärer.

Filmografie

 

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