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Georg Stefan Troller (* 10. Dezember 1921 in Wien) ist Schriftsteller, Fernsehjournalist, Drehbuchautor, Regisseur und Dokumentarfilmer.

Seine subjektive Befragungsweise von prominenten und anderen Personen wurde zum Vorbild für viele Journalisten, Dokumentarfilmer und Talkshow-Moderatoren. „Österreicher jüdischer Herkunft, den Nazis nur knapp entkommen, heute als Amerikaner in Paris lebend, fühlt sich Troller dem deutschen Sprachraum zugehörig.“

Filmografie

Regie Drehbuch

Auszeichnungen

  • 1965: Sonderpreis der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Pariser Journal
  • 1966: Goldene Kamera der Zeitschrift Hörzu
  • 1967: Adolf-Grimme-Preise mit Gold für Paris 1925 – Shakespeare & Co. und Cinq Colonnes à la Une
  • 1967: Goldene Nymphe von Monte Carlo für Paris 1925
  • 1968: Berliner Kunstpreis für Film und Fernsehen
  • 1969: Sonderpreis der Landesregierung Nordrhein-Westfalen beim Adolf-Grimme-Preise
  • 1973: Adolf-Grimme-Preise mit Silber für Personenbeschreibung: Sean MacStiofain – Tödliche Träume in Irland (zusammen mit Carl-Franz Hutterer)
  • 1974: Fernsehpreis der Österreichischen Erwachsenenbildung (Volksbildung) (und weitere zwei Male)
  • 1975: Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie
  • 1981: Goldener Gong für Begegnung im Knast, gemeinsam mit seinem Team
  • 1983: UNDA Österreich-Preis
  • 1986: Preis der Eduard-Rhein-Stiftung
  • 1986: Goldener Gong für Wohin und zurück, gemeinsam mit Axel Corti und seinem Team
  • 1986: Erster Preis des Eduard-Rhein-Preises
  • 1986: Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für die Folgen Santa Fe und Welcome in Vienna von Wohin und Zurück
  • 1987: Goldene Nymphe von Monte Carlo für Wohin und zurück
  • 1987: Adolf-Grimme-Preis mit Gold für Wohin und zurück, Folge2: Santa Fé (zusammen mit Axel Corti und Gernot Roll)
  • 1987: Oscar-Nominierung für Welcome in Vienna durch Österreich
  • 1990: Bambi
  • 1991: Besondere Ehrung beim Adolf-Grimme-Preis
  • 1991: Honorarprofessor des Freistaates Bayern
  • 1994: Telestar für John Callahan
  • 2001: Ben-Witter-Preis
  • 2002: Ehrenpreis im Deutsch-Französischen Journalistenpreis, initiiert vom SR
  • 2002: Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein Pariser Journal
  • 2004: Axel-Corti-Preis
  • 2005: Theodor-Kramer-Preis der Theodor Kramer Gesellschaft
  • 2010: Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin
  • 2014: Schillerpreis der Stadt Mannheim
  • Literatur

  • Gero von Boehm: Georg Stefan Troller. 7. November 2004. Interview in: Begegnungen. Menschenbilder aus drei Jahrzehnten. Collection Rolf Heyne, München 2012, ISBN 978-3-89910-443-1, S. 415–425.
  • Christian Hißnauer: Personen beschreiben, Leben erzählen – Die Fernsehporträts von Georg Stefan Troller und Hans-Dieter Grabe. Springer VS, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-658-17316-6
  • Susanne Marschall, Bodo Witzke: „Wir sind alle Menschenfresser.“ Georg Stefan Troller und die Liebe zum Dokumentarischen. BoD, Norderstedt 2012, ISBN 978-3-8423-6377-9.
  • Christoph Amend: «Alte Freunde sind erstaunt, dass ich immer noch da bin». Der Autor Georg Stefan Troller, 98, blickt zurück auf sein Jahrhundertleben, in: Zeit-Magazin, Beilage zu Die Zeit, Hamburg, Nr. 6, 30. Januar 2020, S. 14 bis 23.
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